Parcours

Auf dieser Seite haben wir einige Parcours für euch zusammengestellt. Jeder Parcours enthält mehrere Orte, die entweder demselben Schwerpunkt zuzuordnen oder in räumlicher Nähe zueinander sind. Selbstverständlich könnt ihr auch eigene Parcours kreieren. Falls ihr einen Ausflug mit uns machen machen möchtet, denkt bitte an die vorzeitige Anmeldung unter schlauerstattrechts@falken-essen.de. Idealerweise meldet ihr euch zwei Wochen vor eurem Trip in die Essener Geschichte bei uns an. Natürlich könnt ihr die Parcours auch alleine ablaufen, allerdings können wir euch dann kein technisches Equipment zur Verfügung stellen.

1) Parcours Holocaust in Essen

Borbecker Innenstadt → Steeler Innenstadt → Steeler Synagoge

Dieser Parcours beschäftigt sich mit der Verfolgung der Essener Jüdinnen und Juden durch die Nazis. Ihr startet in der Borbecker Innenstadt, wo der erste Cache versteckt ist. Danach geht es vom Borbecker Bahnhof mit der S9 nach Steele. Dort lernt ihr die Geschichte der Steeler Synagoge kennen. Falls ihr viel Zeit mitbringt, könnt ihr anschließend zurück zum Hauptbahnhof fahren (S1, S3 oder S9). Eine Gedenktafel erinnert dort an die von den Nazis initiierten Deportationen jüdischer Menschen nach Osteuropa.

2) Parcours Steeler Geschichte(n)

Steeler Innenstadt → Steeler Synagoge → Gaststätte Kamp

Dieser Parcours führt euch in zwei Kapitel der Steeler Geschichte ein: zum einen lernt ihr das traurige Schicksal der Steeler Synagoge kennen, zum anderen die erfreuliche Geschichte einer Bibliothek für Arbeiterinnen und Arbeiter, die einst in der heutigen Gaststätte „Zum Kamp“ ihren Platz hatte. Dieser Parcours kann am Falkenhaus in Kray starten oder direkt am Steeler S-Bahnhof.

3) Parcours Zwangsarbeit

Hamburger Straße → Eisenbahntunnel Grunertstraße

Das Leiden der Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter ist untrennbar mit der Stadt Essen im Allgemeinen und den Krupp-Werken im Besonderen verknüpft. Die Caches, die hier zu suchen sind, verschaffen euch einen Einblick in dieses beschämende Kapitel der Essener Geschichte. Ihr startet am Falkenhaus Ground Zero. Die Caches sind fußläufig zu erreichen.

4) Parcours Individuelles Schicksal – kollektives Unrecht

Stolperstein Josef Bauernfeind → Stolpersteine Loewenthals → Stolpersteine Alte Bottroper Straße

Manchmal verraten individuelle Biographien viel über die Zeit, in der sie gelebt wurden. So auch in diesem Parcours. Hier erfahrt ihr, welches Schicksal ein Essener Kommunist, eine jüdische Familie und drei Soldaten teilen, die sich in der dunklen Zeit gegen die Nazis stellten. Dieser Parcours basiert auf Stolpersteinen und beginnt am Bahnhof Essen-Borbeck Süd und endet im Falkenhaus Phoenix.

5) Parcours Unrecht im Herzen Essens

Hauptbahnhof (Klara Adolph) → Burgplatz → Rathaus / Schwarze Poth → Gerlingstraße (→ Gaststätte Panoptikum)

Das von den Nazis in Werk gesetzte Unrecht fand nicht „irgendwo“ statt, sondern im Herzen jeder Stadt. Die Essener Innenstadt birgt mehrere Orte, die zu Zeiten Hitlers eine unrühmliche Rolle spielten. Über die Caches findet ihr heraus, was hier einst geschah. Wenn ihr einen langen Atem habt, könnt ihr euren Trip im Panoptikum ausklingen lassen, einer Kneipe am Rande des Essener Stadtkerns.
6) Parcours Verfolgung & Widerstand

Ernst-Moritz-Arndt-Haus → Druckerei Schmiedel → Gefängnis Kortumstraße

Während des Nazi-Regimes gab es nicht nur Mitläufer. Vielmehr existierten Widerstandsgruppen, die vor dem Hintergrund verschiedener Weltanschauungen das faschistische Unrecht bekämpften. Der Kommunist Reidi Lorenz druckte Flugblätter gegen das NS-Regime, ebenso der Pfarrer Heinrich Held. Mutiges und menschliches Verhalten endete unter Hitler oftmals im Gefängnis. So kommt auch die Kortumstraße im Rahmen dieses Parcours‘ vor. Ihr könnt euren Ausflug am Falkenzentrum Süd beginnen.

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